Der Fachtag auf dem jede*r Expert*in der eigenen Lebenswelt und des Engagements ist.
Ideen-Camps und Fachtage der Jugendverbandsarbeit
Das Arbeitsfeld der Jugendarbeit und Jugendverbandsarbeit zeichnet sich durch vielfältige Methoden und spannende Settings in der Gruppe aus. Als Dachverband greifen wir diesen Kern unserer Arbeit auf und organisieren einmal im Jahr das Ideen-Camp (ehemals Barcamp) der Jugendverbände in Leipzig.
Das Ideen-Camp stellt den Netzwerkcharakter direkt in den Mittelpunkt, indem Teilnehmer*innen direkt zu Akteuren der Programmpunkte werden und nicht nur wissenschaftliche Expert*innen regelmäßig für den Input verantwortlich sind, sondern auch die engagierten Menschen aus den Vereinen, Verbänden und dem Freiwilligen Sozialen Jahr ihre Sessions und Themen anbieten.
Gemeinsam Inhalte gestalten
Auf einem Ideen-Camp gestalten alle Anwesenden die Inhalte mit.
Diskussion unter den Jugendverbänden in Leipzig
In insgesamt drei Workshops haben die Jugendverbände über demokratische Bildung und Demokratie in Leipzig diskutiert.
Barcamp digital
Corona hält uns nicht vom jährlichen Barcamp ab, dann auch gerne digital!
Was ist ein Ideen-Camp?
Das Ideen-Camp ist ein offenes Veranstaltungsformat, deren Inhalt von euch selbst zu Beginn der Veranstaltung entwickelt und festgelegt wird. Das Ideen-Camp dient dem Austausch auf Augenhöhe. Ihr seid der Mittelpunkt. Spontan, kreativ und eigenverantwortlich könnt ihr eure Sichtweisen einbringen. Wir stellen die Struktur, den Ort und die Zeiteinteilung – ihr die Inhalte.
Gemeinsam auf Augenhöhe.
Es gibt keine Aufteilung nach Referent*innen und Zuhörer*innen. Alle können sich einbringen und vor Ort mitentscheiden, was besprochen wird. So wird das Ideen-Camp zu einer „Mit-Mach-Konferenz“. Es gibt keine Hierarchien oder besonderes Wissen, sondern jede Begegnung findet auf Augenhöhe statt.
Alles kann passieren.
Erst am Veranstaltungstag entscheiden die Anwesenden final über das Programm und an welcher Session sie dabei sein möchten. Dafür gibt es verlässliche Strukturen mit ausreichend Räumen und Zeit für die Sessions. Die Programmpunkte finden parallel und nacheinander statt.
Mitbestimmung und Mitwirkung.
Das Ideen-Camp setzt auf Selbstorganisation und Improvisation vor Ort. Die Anwesenden bestimmen selbstständig und gemeinsam die Themen, die sie bearbeiten wollen und wirken dabei mit. So wollen wir Wissen und Erfahrung zusammenbringen.
Wir sind vernetzt.
Der Einsatz digitaler Werkzeuge hat eine wichtige Bedeutung. So können Ergebnisse und Wissen geteilt werden und stehen danach weiter zur Verfügung. Persönlich vor Ort, in den sozialen Medien und durch die digitalen Werkzeuge wollen wir alle Anwesenden miteinander vernetzen.
Was kann eine Session sein?
Die Sessions sind die einzelnen Programmpunkte, die auf dem Ideen-Camp angeboten werden. Das können Diskussionen, offenen Fragen, Vorträge oder Praxis- und Erlebnisworkshops sein.
Zum Beginn eines Ideen-Camps gibt es bereits einige Ideen und Themen, die vor Ort durch die Anwesenden ergänzt werden. In einem ersten Beitrag stellt jede*r, die oder der selbst eine Session einbringen möchte, das Thema, die Frage oder das Anliegen vor.
Eine gute Tradition: Wer zum ersten Mal bei einem Ideen-Camp dabei ist, sollte am besten selbst eine Session einbringen, um das Format besser kennenzulernen. Allerdings ist das natürlich kein Muss.
Haben alle Anwesenden einen guten Überblick über die angebotenen Sessions, wird abgefragt wie viele Personen an den einzelnen Sessions teilnehmen möchten.
Die Gastgeber*innen des Ideen-Camp entscheiden daraufhin, ob und in welchem Raum sie diese Session anbieten. Die Sessions finden dann parallel und nacheinander statt.
Termine
Das Ideen-Camp der Jugendverbände 2026
Eingeladen sind alle Aktiven und Interessierten aus der Jugendverbandsarbeit. Wir bringen Impulse mit, freuen uns aber vor allem auf eure Ideen für spannende Sessions und Gespräche.
Wann? 14. November 2026, 10:00-16:00 Uhr
Wo? Kulturwerkstatt KAOS, Wasserstraße 18, 04177 Leipzig
Kosten? Teilnahmebeitrag 10,- € (inkl. Verpflegung und Getränke)
Anmeldung bis 5. November per Mail oder Telefon -> sjr@stadtjugendring-leipzig.de, 0341 6894859
Weitere Infos folgen.
Mit blauem Himmel, frischer Luft und Lagerfeuerstimmung starteten wir am 25. Oktober das Ideen-Camp der Jugendverbände auf dem neuen Gelände der Pfadfinder*innen Royal Rangers 359 in Leipzig. Der Herbst meinte es gut mit uns.
Teamwork – alle packen mit an
Bevor wir inhaltlich loslegen konnten, stand erst einmal Teamwork auf dem Programm. Die große Jurte musste aufgebaut werden. Für die Engagierten aus den Jugendverbänden keine Herausforderung. Innerhalb kürzester Zeit packten alle mit an, Seile wurden gespannt, Stangen gesetzt, Planen gezogen. Und plötzlich stand sie da, unser Gemeinschaftszelt und Mittelpunkt des Tages.
Mit Tee- und Kaffeetassen in der Hand starteten wir mit einer Themensammlung für den Tag. Wie immer beim Ideen-Camp, das die Methode des Barcamp aufgreift, gab es keine fertige Tagesordnung, sondern viele Menschen mit Ideen, Fragen und Lust auf Austausch. Das Format lebt davon, dass die Teilnehmenden selbst entscheiden, worüber gesprochen wird – sei es in vorbereiteten Sessions oder mit spontanen Impulsen, die erst vor Ort entstehen.
Themen sammeln und loslegen
Ein Thema, das uns alle begleitet, ist mentale Gesundheit. Weil die Jugendverbände damit immer wieder in Berührung kommen, haben wir die Kinder- und Jugendpsychologin Carolin Dölle eingeladen. Sie brachte einen Input zur mentalen Gesundheit in der Jugendverbandsarbeit mit, der gut angekommen ist. Das Interesse an dem Thema war so groß, dass sich direkt im Anschluss eine Gruppe für eine Session zusammenfand, um das Thema weiter zu vertiefen. Auch ein Austausch über internationale Jugendarbeit fand am Vormittag seinen Raum.
Erfahrungen teilen am Lagerfeuer
Währenddessen bewiesen die Royal Rangers ihre Skills im Draußen-Sein als Pfadfinder*innen: Das Feuer brannte zuverlässig und schenkte Wärme während wir uns an diesem frischen Herbsttag zum Mittag mit syrischen Köstlichkeiten stärkten.
Mit frischer Energie starteten wir am Nachmittag in die nächste Sessionrunde. Im Mittelpunkt standen die Themen Kinderschutz, Nachwuchsgewinnung sowie Moderation und Konfliktmanagement in Gruppen.
Am Ende des Tages gingen alle mit neuen Impulsen und gestärkten Kontakten nach Hause. Wieder wurde spürbar, wie viel Wissen und Erfahrung in den Verbänden steckt und wie wertvoll es ist, dieses miteinander zu teilen. Das Ideen-Camp zeigt, wie lebendig, vielfältig und zukunftsorientiert die Jugendverbandsarbeit in Leipzig ist. Sie wird von Menschen getragen, die sich einbringen, voneinander lernen und gemeinsam etwas bewegen wollen.
Die erste Session ist gestartet
Unter der Jurte setzen sich die Teilnehmenden zusammen und sprechen über das Thema mentale Gesundheit.
Gemeinsames Essen am Feuer
Zum Pfadfinder Feeling gehört natürlich ein Lagerfeuer dazu. Trotz der herbstlichen Temperaturen war so allen warm genug und wir konnten das leckere Mittagessen gemeinsam genießen.
Alle gestalten mit
Beim Ideen-Camp sind alle Teilmehmende auch gleichzeitig Gestalter*in des Tages und dürfen ihre eigenen Themen und Fragen einbringen.
In diesem Jahr gab es unser Barcamp endlich einmal wieder live und in Farbe.
Das Besondere an der Methode Barcamp liegt in der Aufhebung traditioneller Grenzen zwischen Vortragenden und Publikum. Alle Beteiligten sind Teilnehmende und Gestaltende gleichermaßen.
Partizipation und Gestaltung
Ein Barcamp ist eine partizipative Veranstaltung, bei der die Teilnehmerinnen gemeinsam den Inhalt und den Ablauf bestimmen. Anders als bei traditionellen Workshops gibt es keine vorher festgelegten Vorträge oder Rednerinnen. Stattdessen haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, eigene Themen vorzuschlagen, die sie interessieren, und welche sie in Form von Workshops oder Diskussionen mit den anderen gestalten können.
Die Atmosphäre eines Barcamps
Barcamps fördern den offenen Austausch von Ideen, Wissen und Erfahrungen in einer lockeren und kreativen Atmosphäre, wodurch sie eine lebendige Plattform für Networking und gemeinsames Lernen bieten. Es ist also im Grunde ein Workshopfestival.
Vielfalt trotz geringer Teilnehmerzahl
Das diesjährige Barcamp fand in gemütlicher Runde am Samstag, den 2. Dezember 2023 im Budde-Haus statt. Krankheitsbedingt waren nur knapp 20 Personen aus unterschiedlichen Verbänden und Einrichtungen anwesend.
Das hat aber weder der guten Stimmung noch dem regen Austausch Abbruch getan, denn die Methode Barcamp lässt es zu, dass auch Sessions in kleinen Gruppen angeboten werden.
Höhepunkte und Besonderheiten
Das Ziel der Veranstaltung, Austausch, Vernetzung und mit- und voneinander lernen, wurde voll erfüllt! Wir machten dem Motto des Barcamps "PARTYzipation" alle Ehre und so gab es jede Menge Musik, Zuckerketten, Esspapier, eine Fotobox, spannende Diskussionen, Mario Kart in der Party-Muffel-Ecke, eine alkoholfreie Cocktailbar und natürlich ausgelassene Stimmung.
Kreative Winter-Session
Um dem winterlichen Wetter gerecht zu werden, gab es sogar eine Session, in der sich die Gruppe zu einer Schneeballschlacht und zum Schneemensch bauen aufteilte, um den Schnee zu nutzen, solange er noch da ist.
Inhaltliche Vielfalt
Inhaltlich wurde das Barcamp voll ausgeschöpft. Neben einem Input der UN-Jugenddelegierten stellte sich das Jugendparlament Leipzig den Fragen der Sessionteilnehmenden. Das Careleaver*-Kollektiv zeigte auf, dass ein Blick auf junge Menschen die Jugendhilfeerfahrung haben, eine wichtige Zielgruppe von Jugendverbänden sein können. Mit einem spontanen Besucher gab es außerdem eine interessante Session zum Thema Cybermobbing. Man sieht: Es war auch inhaltlich eine bunte Mischung.
Kern des Barcamps
Der Kern eines Barcamps liegt in der Partizipation und Mitgestaltung aller Anwesenden. So stand vorher noch nicht fest, was es für Angebote, Themen und Inputs geben wird. Die Teilnehmenden konnten ihre eigenen Interessen einbringen, und wir planten die Ausgestaltung spontan und vor Ort. Besonders großen Zuspruch fand das Thema „Zielsetzung im Verband“, dem der letzte Zeitraum des Tages gewidmet wurde.
Zufriedener Rückblick und Vorfreude auf die Zukunft
Wir blicken zufrieden und glücklich auf diesen schönen Samstag zurück und freuen uns schon aufs nächste Barcamp.
Motto PARTYzipation
Da darf die Diskokugel nicht fehlen!
Austausch und Sessions
Worüber hier wohl gerade geknobelt wird?
Schneeballschlacht
Der Spaß im Schnee kam nicht zu kurz!
Barcamp der Jugendverbände und Corona? Für uns kein Problem!
Die Corona-Pandemie hat den Jugendverbänden zugesetzt: Ferienfreizeiten sind ausgefallen, Gruppenstunden konnten nur unter Auflagen stattfinden und junge Menschen finden immer weniger den Weg zu den digitalen Angeboten. Als Dachverband der Jugendverbände war es uns daher wichtig, im Jahr 2021 ein besonderes Zeichen zu setzen und den Austausch, Best Practice, aber auch Sorgen der Jugendverbände Raum zu geben.
Einbindung der Videokonferenzen in Zoom
In kleinen Zoomkonferenzen wurden spannende Themen besprochen. Hier beim Austausch mit den Stadträt*innen Christina und William, sowie Quentin vom Jugendparlament.
Barcamp Anmeldung
Die Avatare starten automatisch am Servicepoint, tragen sich eigenständig zur Anmeldung in eine Tabelle ein und konnten sich vom Team über den Ablauf und die Funktionen informieren lassen.
Konferenzsaal beim Barcamp
Im Plenarsaal fanden alle Avatare zusammen und das Barcamp konnte gemeinsam geplant werden. Von hier aus konnte die Moderatorin Kristin Narr die Sessionplanung moderieren.
Das erste rein digitale Barcamp der Jugendverbände
Mehr als 35 Menschen zwischen 17 und 47 Jahren haben am Samstag, den 27. Februar 2021 ihre Avatare über die Bildschirme flitzen lassen und in unterschiedlichen Sessions ihre Ansichten, Ideen und ihr Wissen miteinander geteilt. Veranstaltungsort war das Online-Konferenztool „gather.town“. Mithilfe von Avataren konnten sich die Teilnehmenden in selbst gestalteten virtuellen Räumen begegnen, besprechen und vernetzen. Dies hat uns der Jugendclub IUVENTUS e. V. von der Idee bis zur Umsetzung in „gather.town“ ermöglicht.
Nach einem ersten Erkunden der virtuellen Räume und der Begrüßung durch unsere Vorstandsvorsitzende Dorit Roth begleitet die Moderation, übernommen von Kristin Narr, uns schwungvoll durch die Sessionplanung, die kleine Pause und die Abschlussrunde. Insgesamt gab es zwei Sessionphasen von je 45 Minuten. Dabei trafen sich die Interessierten jeweils in dafür vorbereiteten Videokonferenzen und konnten sich hier in kleineren Gruppen besprechen und austauschen.
Vielfältige Themen bereicherten den Vormittag
Auch dieses Jahr gab es spannende Themen und inspirierende Impulse. Der CVJM hat gemeinsam mit den Stadträt*innen Christina März (SPD Fraktion) und William Rambow (Die Linke) sowie Quentin Kügler vom Jugendparlament einen Einblick in politische Gremien gewährt. Die Teilgebenden konnten hier viel Spannendes über politische Arbeit, Parteifindung und politische Werdegänge erfahren und die Politiker*innen direkt befragen.
Die Sportjugend Leipzig lud zum Arbeits- und Erfahrungsaustausch zu dem für uns wichtigen Thema Kinder- und Jugendschutz ein. Hier ergab sich der Schwerpunkt zu einem regen Austausch zu Führungszeugnis, Arbeitsgruppen zum Kinderschutz und Handlungspraktiken innerhalb der Verbände.
Die Session zu „Datenschutzkonformen Kommunikationstools - aus der Praxis“ mit Benny Klingbeil setzte wichtige Impulse zum korrekten datenschutzkonformen Arbeiten und konnte so Hemmschwellen zu weiteren Onlineangeboten abbauen.
Der Beitrag der Pfadfinder*innen vom Stamm Leo fand besonders viel Anklang. Hier brachte Madde einen spannenden und zugleich witzigen Beitrag zum Thema „Kontakt halten im Lockdown und Spaß dabei“ ein. Nach anfänglicher Fotochallenge und Namenraten gab es tolle Ideen, um trotz Lockdown und eingeschränkten Möglichkeiten mit den Kindern aktiv zu werden und im Austausch zu bleiben. Die wirklich vielfältigen Ideen könnt ihr hier im Padlet nachlesen.
Außerdem konnte mit dem Jugendclub IUVENTUS einiges über das Tool „gather.town“ gelernt werden und Jan Sommer vom Jugendamt der Stadt Leipzig brachte einen wichtigen Beitrag zum Thema „Ohne Moos nix los“ – Förderpraxis Jugendverbandsarbeit.
Unser Fazit
Insgesamt sind wir von unserem ersten rein digitalen Barcamp mehr als begeistert. Es war eine spannende Mischung aus lokalen Akteur*innen, Gästen aus dem Bundesgebiet, der Politik und Funktionsträger*innen. Es gab einen vielfältigen Austausch, spannende Gespräche und lustige Spielereien.
Auch wenn wir hoffen, dass bald wieder persönliche Treffen möglich sind, sind wir für weitere digitale Fachtage gewappnet und bringen euch weiterhin miteinander in Kontakt.
Mit dem Barcamp der Jugendverbände etwas Neues wagen.
Ab dem Jahr 2016 fanden in Leipzig die großen Netzwerk- und Bildungsveranstaltungen für die Jugendverbände in Form von Fachtagen statt. Im Jahr 2019 wollten wir als Dachverband der Jugendverbände etwas neues und frisches wagen und haben den vierten Fachtag durch die Methode des Barcamps ersetzt. Das Besondere: Die Grenzen zwischen vortragenden und teilnehmenden Personen sind aufgehoben und alle gestalten am Barcamp mit. Was ein Barcamp so besonders macht, haben wir an anderer Stelle für euch zusammengefasst.
Das erste Barcamp der Jugendverbände in Leipzig war ein voller Erfolg!
Über 35 junge Menschen zwischen 16 und 36 Jahr haben am Samstag, den 16. November 2019 in einem sonnigen und kreativen Ambiente ihre Ideen, Ansichten und ihre Netzwerke und Kontakte miteinander geteilt. Die Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen, ist vor allem eine Spezialität des Barcamps.
Im Kern geht es bei dem Tag der Jugendverbandsarbeit um die WIRksamkeit und Selbstwirksamkeit der Kinder und Jugendlichen in den Vereinen und Verbänden. Damit die Mitglieder im Stadtjugendring sich aber nicht nur untereinander treffen (und ja bereits vernetzt sind), sind zudem der Stadtschülerrat, Gäste vom Stadtjugendring Freiburg im Breisgau e. V. und der Kinder und Jugendring Sachsen e. V. mit dabei.
Kreative Session zur Selbstverwaltung und Inklusion
Vorträge und Workshops werden auf einem Barcamp zu Sessions. Diese stehen zum Anfang des Tages noch nicht fest und werden gemeinsam geplant und durchgeführt. Besonders viel Anklang finden dabei Konstantin Rethmann aus Freiburg mit dem Thema #update #democracy #now zur aktuellen Situation unserer Demokratie und Entwicklungsmöglichkeiten sowie Dr. Benno Hafeneger zu Rechtspopulismus und Jugendverbandsarbeit.
Die Sessions vom Jugendclub Iuventus zu Selbstorganisation und Inklusion, vom Stadtschülerrat zu Jugend begeistern und erreichen sowie der Evangelischen Jugend zu Nachhaltigkeit sind ebenfalls sehr spannend und führen sehr schnell in die konkrete Diskussion mit jedem einzelnen, der dabei ist.
Die perfekte Mischung aus Veranstaltungsort und Interessierten
Insgesamt ist die Mischung der Teilgebenden aus lokalen Akteuren, Gästen aus dem Bundesgebiet und Funktionsträger*innen perfekt für den Austausch und Netzwerkbildung. Die Tagungsvilla Trufanow als Veranstaltungsort und das leckere vegane Essen tragen ihren Teil dazu bei, das sich jede*r wohlgefühlt, kreativ und interessiert sich einbringt.
Auch im nächsten Jahr werden wir etwas Neues wagen, auch wenn wir bereits jetzt zufrieden sind mit dem Konzept Barcamp der Jugendverbände!
Die einzelnen Sessions wurden vor Ort digital festgehalten und sind durch die Anwesenden im Padlet online dokumentiert.
Session des Jugendclub IUVENTUS e.V.
Kreative Session des Jugendclubs IUVENTUS zum Thema Selbstorganisation, Inklusion und Integration.
Impulsgebende auf dem Barcamp
v.l.n.r Ludwig Striet (Vorsitzender SJR Freiburg), Konstantin Rehtmann (Freies Projektbüro Freiburg), Dr. Benno Hafeneger (Erziehungswissenschaftler) sind zu Besuch als überregionale Gäste auf unserem Barcamp
Begegnung und Kontakte knüpfen
Zentrales Anliegen des Barcamps sind die persönlichen Begegnungen und der Austausch auf Augenhöhe.
Möglichkeiten und Potenziale bietet die Jugendarbeit für die Stärkung unserer demokratischen Gesellschaft
Die Jugendverbände und wir als ihr Zusammenschluss als Dachverband sind Teil der lokalen demokratischen Gesellschaft und Zivilgesellschaft. Wir beteiligen uns daher regelmäßig an aktuelle Diskussionen und an den von der Stadt Leipzig ausgerufenen Jahresthemen. So auch im Jahr 2018 unter dem Motto „Jahr der Demokratie“. Der Fachtag begleitet dabei unser Jahresmotto „Demokratische Bildung – Demokratie verstehen und leben“ und bringt nicht nur handelnde Akteure, sondern auch viel Wissenswerten und Informationen aus den Reihen der Jugendverbandsarbeit in Leipzig zusammen.
Iuventus Und Philipp Schwizer
Die Mitglieder des Jugendclubs IUVENTUS gemeinsam mit dem Referenten Philipp Schweizer.
Doch zurück zu unserem Fachtag 2018
Einen ganzen Tag boten wir Haupt- und Ehrenamtlichen, insbesondere Menschen aus der Jugendverbandsarbeit, die Möglichkeit, sich in einem der drei Workshops mit dem Jahresschwerpunkt auseinanderzusetzen, zu diskutieren, Ideen einzubringen, Fragen zu stellen und sich auszutauschen.
In zwei einleitenden Impulsreferaten wurde der inhaltliche Rahmen des Fachtages gesetzt und die ersten Fragen zum Thema aufgeworfen. So fragte Christian Kurzke, Studienleiter an der Evangelischen Akademie Meißen: Wer beteiligt sich und warum? Was sind die Schwierigkeiten an Beteiligung an unserer Demokratie? Philipp Schweizer, Geschäftsführer des Kinder- und Jugendring Sachsen-Anhalt e. V., referierte über die „Demokratie als Lebensform“. Er erläuterte, dass junge Menschen das Erkennen ihrer Interessen und das Eintreten für eben diese erlernen müssten und betonte in diesem Zusammenhang die Wichtigkeit von Jugendverbands- und Gruppenarbeit für die Demokratie und das demokratische Handeln. Er verwies aber auch auf die Schwierigkeiten von institutionalisierten Beteiligungsformaten, die meist einem längeren Prozess unterliegen und dem jungen Menschen damit entwachsen.
Diskussion unter den Jugendverbänden in Leipzig
In insgesamt drei Workshops haben die Jugendverbände über demokratische Bildung und Demokratie in Leipzig diskutiert.
Workshop auf dem Fachtag
Gemeinsam mit den Referent*innen ging es nach den Inputs in vertiefenden Workshops weiter.