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Seite 1 von 2 Hier findet Ihr den Bericht von Teilnehmerinnen des ersten Schulungswochenendes 
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Jugendleiterinnen- und Jugendleiter-Schulung 15.4.-17.4.2011 in Dreiskau-Muckern
Gemischte Gefühle begleiten den Einstieg in ein solches Wochenende. Auf welche Menschen treffe ich? Was erwartet mich? Pünktlich 17 Uhr am Freitag waren alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer im ökologischen Schullandheim in Dreiskau-Muckern eingetroffen. Nun konnte unser erstes Schulungswochenende beginnen, für das 25 ganz unterschiedliche Menschen angereist sind. Ob 17 Jahre oder viel älter, ob Blasmusikorchester, DRK, Jugendweiheverein, Jugendamt, Kinderferienlager oder Freiwillige Feuerwehr, die wohlbemerkt einen beträchtlichen Anteil der Teilnehmerinnen und Teilnehmer stellte, alle standen auf der Wiese vor dem Schullandheim und wussten noch nicht, was sie erwartet. Nach den Kennenlern-Spielen waren erste Unsicherheiten überwunden und das Eis konnte schnell schmelzen. Unsere Teamer Doreen, Christopher und Micha (sie sind schon „Alte Hasen“) wissen eben sehr genau, wie man einer so unterschiedlichen Gruppe schon am Anfang die Scheu voreinander nimmt.
Es ging dann auch gleich zur Sache mit den ersten Lehrgangsmodulen. Die rechtlichen Grundlagen wurden abwechslungsreich und alles andere als staubtrocken umgesetzt. Mitdenken war hier gefragt. In kreativer Gruppenarbeit haben wir Gesetzesinhalte erarbeitet und den anderen präsentiert: in Rollenspielen, mit Hilfe eines Flipcharts und eigenen Basteleien. Wir haben in der Gruppe diskutiert, über konstruierte Fälle auf laminierten Karten abgestimmt sowie eigene Assoziationen und Gedanken zum Thema Sucht geäußert. Obwohl wir einen anstrengenden Tag hinter uns gebracht hatten, saßen wir nach Beendigung dieser Module noch lange beisammen, lernten uns ein bisschen besser kennen und quatschten über dies und das.
Am Samstag ging es nach dem Frühstück gleich locker in die nächste Runde mit Gemeinschaftsspielen. Mittels eines Fallschirmtuches und eines Balls lernten wir, dass wir nur gemeinsam durch koordiniertes Handeln zum gewünschten Ziel kommen und beim „Swipp-Swopp“ ging der Spaßfaktor ins Unendliche.
Weiter ging es mit wichtigen Themen wie der Kindeswohlgefährdung, dem Sexualstrafrecht und, für uns besonders wichtig, der Haftung und Belehrung (Belehren – Überwachen –Eingreifen – ich glaube, das kann ich mittlerweile im Schlaf aufsagen). Das war zwar ein etwas trockener Stoff, aber da muss man durch.
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