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| Geschrieben von: Thea |
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Oh. Ich im Podium... beim BürgerForumJUGEND2011 ?! Kurz vor dem Aufbruch ins Neues Rathaus am Donnerstag erreichte uns noch eine Mail vom KJRS. Elisa sollte am Freitag beim BürgerForumJUGEND in der sächsischen Landeszentrale für politische Bildung im Podium sitzen, hatte aber nun keine Stimme mehr und schlug mich als Krankheitsvertretung vor. Für mich war der Termin in Dresden sowieso eingeplant, allerdings hatte ich mich eher auf die Beobachtung der spannenden Podiumsdiskussion gefreut. Nun kündigte sich für mich nach dem Erhalt der Mail ein Perspektivwechsel an und ich war ein bisschen skeptisch, ob ich die richtige Person für eine solche Aufgabe sein würde. Wie sich im nachhinein herausstellte, war alles halb so schlimm, aber das kann man ja vorher nicht wissen. =] Am Freitag um 2 fuhr ich dann mit dem Moderator Gregor Giele und seiner charmanten Beifahrerin nach Dresden und traf auf viele bekannte Gesichter: Daniela, Rico und Wencke vom KJRS, Vertreter des KJR Meißen, und einige andere Personen, die ich zumindest schon mal gesehen und erlebt hatte. Ein persönliches Highlight war das Antreffen der beiden FSJ’ler-Kollegen Sophia und Arthur, die zum Ende der Woche vergleichsweise lange in der Landeszentrale verharrten. Ihr Chef und Mentor, Hr. Tittmann, nutzte die Gelegenheit, um den Anwesenden das „Infomobil“ vorzustellen, was bei gegebener Uhrzeit und den entsprechenden Temperaturen nicht bei jedem auf Gegenliebe stieß. Diesem voraus ging die Vorstellung des Bündnisses ZuZ durch Thomas Neumann, den Pressesprecher des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Sachsen e.V.. Er machte deutlich, dass das Netzwerk nicht nur protestiere und mehr Geld fordere, sondern auch auf inhaltliche Arbeit wert lege. So sei auch die Veranstaltungsreihe Bürgerforen2011 entstanden. Anschließend stellten O. Boye vom Deutschen Kinderschutzbund und Wencke Trumpold vom KJRS die Ergebnisse der Umfrage „SachsenJugendGerecht- Wie muss Sachsen sein, damit ich gern hier lebe, lerne und arbeite?“ vor, welche auch in unserer Leipzig Lounge im Rahmen der Demokratiekonferenz ausgefüllt werden konnte. Die Ergebnisse wurden in einer sehr modernen Art zusammengestellt. Anstelle von langweiligen Diagrammen und Auswertungstexten, wurden die gegebenen Antworten in verschiedenen Größen auf ein Plakat gedruckt. Je größer die Aussage, desto mehr Jugendliche empfanden sie als wichtig. Auch die ganz Kleinen wurden in einer abgewandelten Umfrage von ihren Kindergartenbetreuerinnen befragt und malten Bilder. Die Erwachsenen schrieben auf, was die Kinder dazu erzählten. Die kleinen Kunstwerke waren sehr amüsant, aber auch ganz schön beeindruckend. Und dann ging es los. Es war der Zeitpunkt gekommen, an dem die Gäste vorgestellt wurden und im Podium Platz nehmen mussten. Also verlies ich Arthur, der sich mit mir ins Publikum gesetzt hatte, und versuchte mich an das zu erinnern, was ich vor der Veranstaltung mit einem freundlichen Referenten des KJRS besprochen hatte, um die Aufregung in Schach zu halten. Wie ich schon angedeutet hatte, war das dann alles gar nicht schlimm. Wir waren insgesamt 6 Gäste im Podium (Thomas Colditz (MdL, CDU, bildungspolit. Sprecher); H.- J. Wunderlich (IHK Chemnitz); Ich (Landesschülerrat); Mirko Göhler (Fahrzeughandwerker); Rahel Trübenbach (RdP Sachsen e.V.); Alexander Parakenings (Schulsozialarbeit)), zuzüglich eines gut aufgelegten Moderators, der es verstand, die richtigen Fragen mit einem Augenzwinkern so zu stellen, dass die Botschaft bei jedem ankam. Für die relativ kurze Zeit, die uns noch für die Diskussion zur Verfügung stand, waren wir vermutlich zu viele Personen. Außerdem wurden eher spezielle Fragen an die jeweiligen Personen gerichtet und nicht der Meinungsaustausch untereinander provoziert. So kam ich 2 mal zu Wort um meine Sicht in Bezug auf Kriterien zur Wahl des Studienortes darzustellen und um einzuschätzen, ob „noch mehr Schule“ zumutbar wäre. Da musste ich schmunzeln, weil das im Zuge der Oberstufenreform-Diskussion im LSR ausführlich Thema war. Mein Fazit ist jedoch trotzdem positiv, da ich wieder um eine Erfahrung reicher bin, alle sehr nett und entspannt waren und die Umfragen interessante Ergebnisse zur Sprache gebracht haben. |