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| Geschrieben von: Thea |
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Erste Bildungswoche des FSJ-Politik 2011 In der zweiten Oktoberwoche (10. – 14.10.2011) war es endlich so weit: Alle FSJ’ler des neuen Jahrgangs reisten nach Strehla, um in der dortigen Jugendherberge ihre erste gemeinsame Bildungswoche zu verbringen. Ich war schon vorher sehr gespannt und freute mich auf die 5 Tage mit den engagierten jungen Leuten.
Nachdem alle angekommen waren und ihre Zimmer bezogen hatten, sammelten wir uns im kleinen Seminarraum der Jugendherberge und stellten uns einander noch mal vor, weil seit dem letzten Zusammentreffen zur Eröffnungsveranstaltung am 1. September schon wieder ein Monat vergangen war. Selbst wenn man sich vielleicht den ein oder anderen Namen gemerkt hatte, so hörte es spätestens bei der Zuordnung der Einsatzstelle auf. Also wurden wir diesbezüglich alle wieder fit gemacht und erstellten anschließend ein „Tortogramm“ über die zeitlichen Anteile unserer Aufgaben. Daraus lies sich zum Beispiel ableiten, dass Bürokram eben doch überall dazu gehört. Gegen Abend wurde uns dann das Staatsgründungsseminar vorgestellt und drei Arbeitsgruppen gingen gleich in die erste Runde. Wir überlegten einfach, wie unser imaginärer Staat sein sollte, damit wir alle gern darin lebten und er in seiner Struktur gut bestehen könnte. Das war gar nicht so leicht und bot Stoff für viele spannende Diskussionen. Am nächsten Tag sollten wir dann nach einer kleinen Exkursion zum Strehlaer Schloss und dem Nixstein an der Elbe ein Wappen für unseren Staat entwerfen und eine Hymne schreiben. Für die Aktivitäten an der frischen Luft, die zur Gruppenfindung und Teambildung beitragen sollten, hatten die meisten noch Verständnis und mir persönlich machen solche Methoden immer viel Spaß. Der Rest des Plans stieß allerdings auf wenig Gegenliebe innerhalb der FSJ-Gruppe. Das hatte vermutlich zum einen damit zutun, dass das Programm eigentlich für jüngere Schüler erarbeitet wurde, hier aber zum Großteil vorgeprägte und sehr interessierte Jugendliche angesprochen werden sollten; Andererseits blieben die meisten auf der Suche nach dem Nutzen erfolglos. Also wurden die Zweifel und Befindlichkeiten in der Runde am Dienstagabend thematisiert und man entschied sich für eine abgewandelte Variante des eigentlichen Planes, der mehr Raum für Austausch und Diskussion bot und uns trotzdem zum Slacklining im Strehlaer Stadtpark aktivierte. Körperlichen Ausgleich verschafften sich vor allem die Jungs außerdem beim Fußball. Auch die Abendgestaltung war sehr schön. Ob Lagerfeuer, Kartenspiel oder „die Werwölfe von Düsterwald“ – wir hatten gemeinsam immer ein paar unterhaltsame Stunden. Am Donnerstag hieß es dann „Auf nach Leipzig!“. Dort war ich bei der 2.Internationalen Demokratiekonferenz 2011 eingebunden und meine FSJ-Politik-Kollegen nutzten als Teilnehmer die Chance, in den zahlreichen Arbeitsgruppen mitzudiskutieren und mit Politikern ins Gespräch zu kommen. Am letzten Abend statteten wir noch der „Karli“ einen Besuch ab, bevor wir im Hostel „Absteige“ ins Bett krochen. Das Frühstück am Freitag war super, der zweite Konferenztag gut und die schöne Bildungswoche somit auch schon wieder zu Ende.
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