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Geschrieben von: Thea   
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Fit für die Konferenz - unsere Vorbereitungsworkshops

Am 13. und 14. Oktober fand in Leipzig die 2. Internationale Demokratiekonferenz statt.
 
Um die jugendlichen Teilnehmer gut auf die Konferenz vorzubereiten, fanden deshalb seit Beginn des Schuljahres Workshops und Schulprojekte statt. Auch der Stadtjugendring organisierte gemeinsam mit der jungen Volkshochschule Seminare, um die Teilnehmer fit zu machen für die Diskussion mit anderen Jugendlichen, die im Bereich der politischen Beteiligung schon mehr Erfahrung haben, und sie vorzubereiten auf die Begegnung mit Politikern und die Arbeitsmethoden der Konferenz.
 
Im Vorfeld hatte ich mit Elisa überlegt, was den Jugendlichen helfen könnte, worüber man mal sprechen sollte und wofür man sie sensibilisieren muss. Das haben wir anschließend in einer Orga-Runde mit den anderen konkretisiert und Programmpunkte für unsere Workshops festgelegt. Ich durfte dann ein Konzept schreiben und den Ablauf planen, sowie einen Teil inhaltlich ausarbeiten, was ich sehr gern getan hab.
 
Dann ging es an die Feinarbeit, die mit vielen Listen und Tabellen verbunden war. Wer macht was? Was braucht man für welchen Teil? Wie lange ist für welchen Punkt Zeit?
Es war eine gute Erfahrung, eine solche Veranstaltung begleiten zu können. In den Prozess der Entstehung und Erarbeitung wurde ich gut eingebunden, was den Beginn meines FSJ Politik sofort spannend und praxisbezogen machte. Als dann alles soweit geplant war, bekamen Elisa und ich das Angebot, einen Teil des Workshops zu moderieren.
Unser Part wurde mit 2 kleinen Videos (das hier und das hier) eröffnet, die einen lockeren Einstieg in das Thema politische Rhetorik und Gesprächsführung ermöglichen sollten, was auch gut funktionierte.
Die Teilnehmer beteiligten sich sofort an der Diskussion und erzählten von ihren Erfahrungen. Sehr interessant war für mich auch, die Teilnehmer, die selbst nur wenig jünger waren als ich, während des Workshops zu beobachten. Der Blick aus einer Leitungsperspektive heraus war für mich relativ neuer und ich war begeistert, wie offen die meisten gegenüber den gestellten Aufgaben waren und wie sie diese umsetzten. Ich hätte zum Beispiel nicht gedacht, dass wir bei dem vorbereiteten Rollenspiel so überzeugt wirkende „Politiker“ finden würden, die die sich selbst spielenden Jugendlichen vollkommen selbstsicher in Grund und Boden redeten.
Da auch das erhaltene Feedback überwiegend positiv war, war auch ich sehr zufrieden mit der Veranstaltung, die mit einer kleinen Auswertungsrunde auch den Abschluss ihres Prozesses fand.
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