Stadtjugendring Leipzig
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Meißner Thesen zur Jugendarbeit in Ostdeutschland vorgestellt

Verantwortliche aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Fachpraxis veröffentlichen Diskussionspapier zur Stärkung des Arbeitsfeldes

Mit den Meißner Thesen zur Stärkung der Kinder- und Jugendarbeit in Ostdeutschland, die jetzt der Öffentlichkeit vorgestellt wurden, rufen Vertreter_innen aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Fachpraxis zu einer grundlegende Diskussion über die Zukunft des Arbeitsfeldes auf.

Das Thesenpapier war bei der Fachtagung "Vorm Horizont geht´s weiter! Gemeinsame Schritte zur Stärkung der Kinder- und Jugendarbeit in Ostdeutschland" am 28. und 29. November 2011 in Meißen von 75 Vertreterinnen und Vertretern aus Berufspraxis, Administration, Politik und Wissenschaft erarbeitet worden. Auf Einladung der Evangelischen Akademie Meißen, der Stiftung Demokratische Jugend und neun ostdeutscher Hochschulen hatten sich die Teilnehmenden mit den besonderen Herausforderungen für das Aufwachsen junger Menschen in den ostdeutschen Bundesländern beschäftigt.

In den Meißner Thesen wird davon ausgegangen, dass die Kinder- und Jugendarbeit im gesamten Bundesgebiet vor weitreichenden Herausforderungen steht, die in den ostdeutschen Bundesländern in Zusammenhang mit ihren strukturellen Rahmenbedingungen und den spezifischen Bedingungen der demografischen Entwicklung vielerorts in besonderer Weise zutage treten.

Hier geht es zu den Meißner Thesen

Weitere Informationen und Kontakt:

Studienleiter Christian Kurzke, Evangelische Akademie Meißen:
christian.kurzke[at]ev-akademie-meissen.de
 
Bundeskinderschutzgesetz - BKiSchG PDF Drucken E-Mail
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Bundeskinderschutzgesetz in Kraft getreten

Bundestag und Bundesrat haben am 16. Dezember 2011 das Gesetz zur Stärkung eines aktiven Schutzes von Kindern und Jugendlichen (Bundeskinderschutzgesetz - BKiSchG) auf Basis des Ergebnisses des Vermittlungsausschusses beschlossen. Das BKiSchG ist zum 1.Januar 2012 in Kraft getreten. Die regionalen Richtlinien zur Umsetzung werden derzeit er- bzw. überarbeitet und nachfolgend auch hier veröffentlicht.

Hier findet Ihr einige Informationen zum Thema:

Informationen des Deutschen Bundesjugendring

Informationen auf Juleica.de

zum Gesetzestext im Bundesanzeiger

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Jugendleitercard Termine PDF Drucken E-Mail
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Die Kurse 2012 zur Jugendleiterschulung im Stadtjugendring Leipzigjuleica_neu_muster_01

Jugendleiterschulung zum Erwerb der Juleica Stufe G

Freitag, 20. April 2012 bis Sonntag, 22. April 2012

und Samstag, 9. Juni 2012 & Sonntag, 10. Juni 2012*

* für die Beantragung der Juleica ist eine erfolgreiche Absolvierung beider Schulungswochenenden Bedingung!

Auffrischungslehrgang Stufe G

vorraussichtlich Ende September 2012


 
PM Einschnitte 2012 PDF Drucken E-Mail
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Die Arbeitsgemeinschaft der freien Träger der Jugendhilfe (AGFT), der Stadtstadtjugendring Leipzig (SJR) sowie die Arbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtsverbände (AGW) fordern von Verwaltung und Stadtrat einen STOP des Raubbaus an der Kinder- und Jugendförderung und ihren Mitarbeitern.jugendistmehrwert2012
GEMEINSAME PRESSEERKLÄRUNG
von Stadtjugendring Leipzig e.V., Arbeitsgemeinschaft freier Träger der Jugendhilfe in Leipzig (AGFT) und Arbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtsverbände Leipzig (AGW)

Alle Jahre wieder: Proteste der Jugendhilfe

Wiederholte vermeintliche Förderung auf Vorjahresniveau bedeutet Leistungseinschnitte für Jugendhilfeangebote!

Die Kostenstruktur in der Jugendarbeit besteht zu über 85% aus Fixkosten für Personal, Mieten und Betriebskosten. Der Rest sind Kosten für die inhaltliche Arbeit. Allein die Betriebskosten sind in den vergangenen Jahren durchschnittlich um 5% pro Jahr gestiegen.
„Wir haben nichts gegen diese Kostensteigerungen in der Hand.“ erklärt die Geschäftsführerin des Stadtjugendrings Corinna Graf. „Trotz gesenkten Verbrauchswerten müssen wir für das vergangene Jahr mehr als 300 Euro Betriebskosten nachzahlen, weil die Preise ständig steigen. Und wir haben nur eine vergleichsweise kleine Fläche - bei großen Einrichtungen, wie den Jugendzentren gehen diese Preissteigerungen schnell in den vierstelligen Eurobereich.“ Einem fatalen Irrtum erliegt also, wer mit gleichbleibender Förderung auch gleichbleibende Leistung impliziert.

Nachhaltige Jugendarbeit ist Beziehungsarbeit. Die einzige Stellschraube, die freie Träger der Jugendhilfe beim Sparen noch haben, sind die Gehälter ihrer Fachkräfte – die aber auch ihr ganzes Kapital sind.
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